The X-Men
Das X-Men Team wird 1963 von Stan Lee und Jack Kirby ins
Comic-Leben gerufen.
Das Team besteht aus dem Mutanten Professor Xavier (Professor
X), der jugendliche Mutanten in seinem Hauptquartier in Salem Center um sich versammelt. Die Mutanten sind Abkömmlinge der Atom Individuen (Homo Superior), die aufgrund ihrer Genstruktur über Superkräfte verfügen. Wegen ihrer ungewöhnlichen Fähigkeiten begegnen ihnen die Menschen mit Misstrauen und Vorurteilen. Professor X bietet ihnen die
Möglichkeiten in seiner Schule, dem Xavier Institut, den Umgang mit ihren Kräften
zu lernen. In der Folge Kämpfen die X-Men für ein besseres Verhältnis zwischen Mutants und Menschen und schützen die Menschen vor feindlichen Angriffen.
| Originalteam |
jetziges Team* |
*Team der deutschen Ausgabe Heft 1, Januar 2001 |
| Cyclops |
Storm |
| Phoenix |
Wolverine |
| Angel |
Rogue |
| Beast |
Marrow |
| Iceman |
Colossus |
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Nightcrawler |
| |
Shadowcat |
| |
Gambit |
Seit dem ersten X-Men-Heft sind zahlreiche neue
Mutanten sowie neue Mutanten.Teams entstanden. Das Marvel-Universum umfasst
inzwischen 101 Mutanten und 18 verschiedene Teams.
Im Juli 2000 kam außerdem ein Spielfilm "The X-Men"
in die Kinos.

Bildquelle: http://www.marvel.com/comics/characters/x-men.html
Die Comic-Hefte der X-MEN
In Deutschland werden die Hefte von Marvel Deutschland
verlegt. Bisher hatten die Geschichten im Vergleich zur amerikanischen
Originalausgabe jedoch etwa zwei Jahre Verspätung. Das ändert sich im Januar
2001. Marvel Deutschland startet die X-Men Reihe neu mit Folge eins und einem
neuen Format mit mehr Seiten als bisher. Damit wird im Jahr 2001 das
amerikanische Material von 24 Monaten in insgesamt einem Jahr veröffentlicht.
Die X-Men Hefte enthalten seit Januar vier bis fünf Abenteuer des Teams. (Quelle: X-Men Heft 47, Dezember 2000)
Aufbau: Heft 47, Dezember 2000 und Heft 1, Januar 2001
| Titelblatt |
Die Titelblätter werden in der Regel von der amerikanischen Vorlage
übernommen, d.h. auch die Episodentitel sind auf Englisch. Zum Teil
werden aber auch eigene Titelbilder entworfen (z.B. Cover von Heft 47).
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| Startseite |
Die erste Seite der Hefte gibt einen Überblick über die Situation. Der
Handlungsort wird in einer "Totalen" oder "Weitsicht" dargestellt. Auch die Protagonisten werden in voller Körpergröße gezeigt, um einen Einstieg
in die Handlung, den Ort und die Personen zu ermöglichen.
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| Form / Aufbau |
Das Heft enthält sehr unterschiedliche Panelgrößen. Die Anordnung
differiert durch das gesamte Heft. Gelegentlich ist ein Protagonist auch
über seinen Panelrand hinaus gezeichnet, so dass einzelne Körperteile
von ihm in andere Bilder hineinreichen. Dadurch entsteht ein ganz neues
Gefühl von Räumlichkeit – die Zweidimensionalität des Heftes wird
aufgebrochen. Darüber hinaus weist die Januarausgabe sehr kreative
Anordnungen der Panels auf. Dabei enthält eine komplette Seite ein
Hintergrundbild, auf dem an verschiedenen Positionen Panels angeordnet
sind. Diese Anordnung ermöglicht vielfältige
Wirkungsweisen.
Zum einen kann dadurch der Eindruck einer Parallelmontage entstehen
(parallel ablaufende Handlungen an verschiedenen Orten werden abgebildet)
oder ein Handlungsort wird vorgegeben und in den einzelnen Panels werden
andere Einstellungsgrößen oder verschiedene Betrachterstandpunkte
gezeigt. Diese Art der Anordnung verleiht der Geschichte mehr Plastizität
und Realität, als es die klassische Panelanordnung vermag. |
| Bildkomposition |
Die Einzelbilder weisen eine hohe Komplexität auf. Es wird viel Wert auf
Details gelegt. Durch Schatten, Farbverläufe und Großenverhältnisse (Vordergrund
/ Hintergrund) wird ein realistischer dreidimensionaler Raum erzeugt. Auch
die Figuren sind sehr detailreich gezeichnet. Das zeigt sich an der Mimik
der Gesichter, der Schatten und Lichtreflexionen auf ihren Gesichtern oder
auch an Kleinigkeiten, wie der Farbverläufe der Haare (mit Strähnen und
Lichtreflexionen).
Im Verlauf der Handlung werden unterschiedliche Einstellungsgrößen bzw. Darstellungsgrößen verwendet, um die Aufmerksamkeit auf verschiedene Aspekte zu lenken. Kämpfe der X-Men mit ihren Gegner sind häufig in der "Totalen" gezeichnet, um einen besseren Überblick über die Situation zu ermöglichen. Sollen hingegen die Emotionen der einzelnen Protagonisten dargestellt werden, arbeiten die
Zeichner mit "Nahaufnahmen" oder "Großaufnahmen".
Kommen im Kampf die Superkräfte der X-Men zum Einsatz, wird dies auch nah
oder groß dargestellt.
Ein weiteres wichtiges Element der Comics sind Texte und Dialoge. Neben
dem Fortgang der Handlung beschreiben sie auch den Ton und
unterstreichen die zeichnerische Darstellung von Gefühlen. Geräusche
werden durch Buchstabenfolgen (Lautnachahmung) dargestellt, die im Bild
eingebettet sind. |
| Dramaturgie |
Bei den X-Men handelt es sich um eine monatlich erscheinende Serie. Dabei ergeben oft mehrere fortlaufende Einzelfolgen eine Episode oder es gibt in sich geschlossene
Einzelfolgen. Ein Heft enthält vier bis fünf Einzelfolgen. Über das Jahr
verteilt erscheinen des weiteren Sonderausgaben mit abgeschlossenen
Geschichten. Die Protagonisten des X-Men Team ändern sich ständig, sie
verlassen das Team, kehren wieder zurück, sterben und sind viele Folgen
später doch nicht tot. Die Mutanten sind auch nicht an ein spezielles
Team (wie z.B. die X-Men) gebunden, sondern wechseln im Verlauf ihres
Heldenlebens zwischen den verschiedenen Teams. Gelegentlich gibt es
Crossover-Geschichten, in denen die X-Men Besuch von anderen Marvelhelden
erhalten. |
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